Diesen Satz prägte der stellvertretende Ortsbrandmeister Olaf Hinrichs in den 16 Jahren in diesem Amt.
Er hat in den vielen Jahren seit der Jahrtausendwende nichts von seiner Bedeutung verloren.

Vor Kurzem startete die Harsefelder Jugendfeuerwehr zu einem gemeinsamen praktischen Übungstag mit der Einsatzabteilung. Einen langen „Arbeitstag“ hatten die Organisatoren eingeplant als sie den Dienst vorbereiteten.Jugendwart Andreas Hoffmeister und der stellvertretende Zugführer Pascal Borchers wollten mit dieser Aktion nicht nur die Jugendgruppe praktisch schulen, sondern auch den jungen, gerade erst übergetretenen, Feuerwehrleuten die Möglichkeit bieten praktische Erfahrungen zu sammeln. Nicht zuletzt auch durch die Öffentlichkeitsarbeit Werbung für die Jugendfeuerwehr zu machen.

In der Samtgemeinde Harsefeld gibt es drei Jugendabteilungen: Ahlerstedt, Bargstedt und Harsefeld. Kinder aus den kleineren Ortswehren können sich einer dieser Gruppen anschließen. Bei der Übung in Harsefeld waren Kinder aus Ruschwedel und Ohrensen dabei. Daher hatten die Organisatoren auch Fahrzeuge und Mannschaft aus diesen beiden Ortswehren eingeladen. Die 35 „Feuerwehrleute“ begannen den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück.

Inzwischen waren auch zwei Rettungswagen des Deutsch Roten Kreuz (DRK) eingetroffen. Für die eingeteilten Gruppen, die alle Stationen durchliefen, waren die Informationen der DRK Mitarbeiter eine wertvolle Ergänzung zu der Feuerwehrarbeit. Ausbildung, Gerätschaften und deren Handhabungalles wurde gezeigt und angesprochen.Gefahrgut und der Umgang damit, zum Beispiel einfache Abdichtungsmöglichkeiten waren ebenso im Programm wie der Umgang mit den Funkgeräten. Anfängergerecht und spielerisch aufbereitet mitLegosteinen. Der Höhepunkt des Vormittags war sicher die Simulation eines Verkehrsunfalls. Scheiben abkleben, zerstören und herausnehmen, ein umgekipptes Fahrzeug so sichern, dass man daran arbeiten konnte. Patientenschonende Bergung eines Unfallopfers, der Einsatz von Schere und Spreizer um Türen und Dächer abzuschneiden. Alles wurde in Ruhe besprochen und durchgeführt. Hochmotiviert und mit leuchtenden Augen ging es nach der Mittagspause an die neue Aufgabe: Es galt ein angenommenes Feuer in dem Kartoffellager der Fa. Raisa an der Griemshorster Straße zu löschen. Wasser kam mittels einer Pumpe aus einem angrenzenden Teich. Schläuche wurden verlegt, Atemschutzgeräte angelegt (natürlich nur Übungsgeräte). Die ersten Trupps machten sich auf den Weg in die dunkle Halle um eine vermisste Person zu suchen. Rauch kam aus einer Nebelmaschine.

Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr waren begeistert bei der realitätsnahen Übung, hinterfragten alle Tätigkeiten und saugten alle Informationen förmlich auf. Selbst beim Aufrollen der Schläuche nach Übungsende murrte niemand. Der Tag war für den Betrachter gelungen und sehr gut vorbereitet. Dank der Sponsoren Bauunternehmen Blohm, Fliesenleger Wiebusch und Riedel und Sanitär Kreatec-Degen konnte die Jugendgruppe zum ersten Mal ihre neuen T-Shirts und Jacken anziehen. Für die begleitende theoretische Vorbereitung spendete Fa. Poppe Unterhaltungselektronic der Jugend eine neue Leinwand.

„Jugendfeuerwehr macht Spaß, hält Jung und verbindet“.
Informationen und Anmeldungen für neue Mitglieder: Jugendwart Andreas Hoffmeister 015232187282 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

An die 600 Besucher kamen am Sonnabend zur Schlagernacht in die Harsefelder Festhalle. Zum fünften Mal hatte die Feuerwehr die Party ausgerichtet. Stargast des Abends war diesmal der Sänger Leon Brandl. Als Live-Double präsentierte er Stücke des österreichischen Musikers Andreas Gabalier.

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Der Harsefelder Feuerwehrnachwuchs erhält einen neuen Jugendwart.

Gut besucht war die Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr. Traditionell in Harsefeld immer verbunden mit einer kleinen Weihnachtfeier.

Jahreshauptversammlung im vollbesetzten Gerätehaus.

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„Das könnten wir immer so machen“! So begrüßte Samtgemeindebürgermeister Rainer Schlichtmann Feuerwehrleute und Vertreter von Rat und Verwaltung auf dem Rathausplatz, mit einem Seitenblick auf die bereits aufgebaute Bewirtung der Gäste.